Forschung zum Fibromyalgie‑Syndrom

Forschung zum Fibromyalgie‑Syndrom

Studie der Universität Würzburg

Eine Studie der Universität Würzburg beschäftigte sich mit neurologischen Besonderheiten bei Patientinnen mit Fibromyalgie. Die Untersuchung zeigte Hinweise darauf, dass Veränderungen in der Verarbeitung von Schmerzreizen im Nervensystem eine wichtige Rolle spielen können.

Diese Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass bei Fibromyalgie die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzsignalen im zentralen Nervensystem verändert sein kann. Weitere Informationen zu dieser Studie wurden im FM‑Nachrichtenblättchen Ausgabe 2‑2013 vorgestellt.

Scientist looks through a microscope in a laboratory.

Mögliche Erklärung für die höhere Betroffenheit von Frauen

Die Ergebnisse der Trierer Studie liefern eine mögliche Erklärung dafür, warum deutlich mehr Frauen als Männer vom Fibromyalgie‑Syndrom betroffen sind. Nach den Forschungsergebnissen reagieren weibliche Föten empfindlicher auf erhöhte Stresshormone während der Schwangerschaft.

Besonders bei Frühgeburten könnte dieser Effekt stärker ausgeprägt sein. Diese Erkenntnisse werden weiterhin wissenschaftlich untersucht und sind Teil der aktuellen Diskussion über mögliche Ursachen der Erkrankung.

a woman sitting on a couch talking to a man

Scientists in lab coats conduct experiment with beakers.